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Ausbau der Motoren plus Einbau 20V

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Bald stellte sich bei mir ein leichter Leistungshunger ein, da die 115PS auf Dauer im Coupé -das wesentlich schneller aussah als es war- etwas fade wurden, und sogesehen passte mir der Audi 90 20V Quattro meiner Freundin genau ins Konzept, keine Angst, nicht falsch verstehen, ich setze meinen Willen nicht so ohne weiteres durch, die Schlachtung des Autos war schon gerechtfertigt! Der 90er hatte mehrere Macken die gewaltig ins Geld gegangen wären, daher haben wir ihn geschlachtet.

Der Umbau, der mir offen gestanden mehrere schlaflose Nächte bereitet hatte da ich vorher alles 100%ig abgeklärt haben wollte, spielte ich wirklich alles durch! Ich stellte die beiden Autos zig-mal nebeneinander und habe verglichen, angesehen, wieder verglichen und nochmal angesehen, bis dann der Termin mit einem Tüv-Prüfer ins Haus stand habe ich keinen Finger gerührt, erst als der Tüv-Mensch sein ok zu dem Umbau gab, ging die eigentliche Arbeit, die ich zu 99,9% alleine durchführte, los!

Somit konnten wir uns dem anderen Schlachtopfer, dem Audi 90 20V Quattro widmen und den zerlegen! Hier oben links noch alle Schrauben und Teile da wo sie hingehören, aber das sollte sich an dem Tag noch ändern! Wieder mal zuerst die Front abmontiert und dann die ganzen Anbauteile (Kühler, Ansaugtrakt, Auspuff, Kabel, Stecker, Schläuche) entfernt! Als der Motor dann freigelegt war, habe ich das Getriebe abgeflanscht (konnte ich im Fronttriebler sowieso nicht gebrauchen) und die Motorhalter gelöst! Und schon hing der 7A am Motorkran, und das ganze an nur einem Tag. Nun wartete er regelrecht auf sein neues Zuhause.

Hier sieht man auch schön eine deprimierende Aufnahme. Beide Fahrzeuge stehen komplett "nackt" nebeneinander und man hat noch nichts erreicht. Auf dem zweiten Bild sieht man das ich Teppich, Armaturenbrett, Sitze und eigentlich komplett alles aus dem Innenraum ausgebaut hatte. Dies musste ich machen, da ich nun Funk-ZV Kabelbaum, den AC-Lampenkabelbaum für die Rücklichter, die Kabel für die Alarmanlage und eigentlich alles andere austauschen wollte, bzw. neu verlegen wollte. Auch die Kabel für Endstufe, Subwoofer, und die Chinchkabel wollte ich in den original Kabelkanälen verlegen ohne das auch nur irgendwas pfuschig aussieht. Ehrlich gesagt finde ich unter den Teppich geschmissene, nicht sauber verlegte Kabelbäume nicht so prickelnd. Das dies einen nahezu irrsinnigen Zeitaufwand bedeutet wurde mir erst im Nachhinein beim anschliessen der Kabelbäume klar. Dies aber dann zum späteren Zeitpunkt hier in der Doku. Auf dem nächsten Bild eine Momentaufnahme des Motorraums und dem folgenden Ausbau des Motorkabelbaumes und der Anbauteile wie Unterdruckbremskraftverstärker. Im Anschluss an diese Arbeiten folgten dann die Verlegung des 7A Kabelbaumes und das Anflanschen des NG Getriebes an den 7A Motor. Dies habe ich mir ehrlich gesagt problemloser vorgestellt. Es passte nicht in Verbindung mit dem Fächerkrümmer. Am Getriebe stand eine Gussnase genau im Weg, welche ich nach Demontage des Fächerkrümmers wegflexen musste. Nach Anpassung dieser Gussnase passte alles einwandfrei. Natürlich habe ich hierbei auch gleich ein neues Ausrücklager verbaut. Die Kupplung brauchte nicht getauscht werden, diese war noch einwandfrei.

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